LERC: Laser

LERC: Laser

 

Femto-LASIK

Es gibt diverse Augenlaser-Methoden zur Korrektur von Fehlsichtigkeit. Die weltweit am häufigsten durchgeführte ist die LASIK-Methode (Laser in situ Keratomileusis). Sie hat sich seit über 20 Jahren als sichere Behandlungsmethode etabliert und ist als wissenschaftliches Verfahren anerkannt. Nicht umsonst war 2010 das Jahr der LASIK!

Die LASIK ist geeignet bei:

• Kurzsichtigkeit bis ca. -10 dpt

• Weitsichtigkeit bis ca. +4 dpt

• Hornhautverkrümmung bis ca. 6 dpt

Die LASIK ist nicht nur während, sondern auch nach der Behandlung schmerzfrei.

Vor der Behandlung erhalten Sie betäubende Augentropfen. Außerdem wird bei der LASIK nur in einer schmerzunempfindlichen Hornhautschicht Gewebe abgetragen. Infolgedessen ist auch nach der Behandlung nicht mit Schmerzen zu rechnen.

Ein weiterer Vorteil der LASIK ist der nur wenige Tage andauernde Heilungsprozess. So kann der Patient bereits nach kürzester Zeit seine Alltagsaktivitäten wieder aufnehmen.

 

 

Der Behandlungsablauf:

Die LASIK Behandlung findet 0.1 mm unterhalb der Hornhautoberfläche im Hornhautgewebe statt. Um dorthin zu gelangen, wird mit einem Femtosekundenlaser eine Hornhautlamelle präpariert (Bild 1).

Bis vor einigen Jahren wurde diese Lamelle mit einem mechanischen Schneidegerät erzeugt, heute ist die LASIK eine reine Laser-Behandlung. Schnittbedingte Komplikationen sind mit dem Femtosekundenlaser ausgeschlossen.

In der freigelegten und schmerzunempfindlichen Hornhautschicht trägt der Excimer Laser nun so viel Gewebe ab, wie individuell notwendig ist, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren (Bild 3).

Im Anschluss wird die Hornhautlamelle wieder zugeklappt und saugt sich augenblicklich fest (Bild 4). Ein Verband ist nicht notwendig.

Der Patient verspürt weder während noch nach der Behandlung Schmerzen. Die Nachkontrollen finden nach 1 Tag, nach 1 Woche und nach 1 und 3 Monaten statt.

LASIK

LASIK

 

Vorteile der Femto-LASIK

• schmerzfreie Heilung

• schneller Heilungsverlauf

• geringeres Infektionsrisiko

• weniger Gewebeverbrauch

• mehr Restgewebe für mögliche Nachkorrekturen

• Ausschluss von schnittbedingten Komplikationen

• bessere Wundbettoberfläche

 

Die Femto-LASIK erfreut sich großer Beliebtheit. Die Weltraumbehörde NASA hat im September 2007 erklärt, dass sich ihre Astronauten bei einem Sehfehler mit dem Femtosekundenlaser behandeln lassen dürfen.